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Freitag, 5. August 2011

Trübe Aussichten......




... auf das Wetter für die nächsten Tage. Am Sonntag findet die 4. Heider Kunsttour statt, ca. 70 Künstler werden ihre Werke verteilt in Gassen, Gärten, Scheunen und Plätzen präsentieren: ein Augenschmaus und ein echtes Highlight für Kunstfreunde.

Meine Ausstellungsobjekte trotzen Wind und Wetter: den gefilzten Skulpturen machen ein paar Regentropfen nichts aus, den Beton-Filz-Kombis selbstredend nicht wie man auf dem Foto oben sehen kann: die Betonbüste mit dem Filzpflanzhut sieht auch bei Nieselregen noch interessant aus.

Sonntag, 27. Februar 2011

Wieder da

Vor einer Woche hatte ich mich bepackt bis zum Rand in die Pfalz begeben: dort habe ich den Intensivworkshop bei Agostina Zwilling besucht der zu den Kursen gehörte die nach der Filzbegegnung gehalten wurden. Was soll ich sagen, ich muss erst einmal den Schalter wieder umlegen. So ein Intensivworkshop über sechs Tage ist ein wenig wie in einer anderen Welt leben. Es war einfach nur gut, eine so kompetente und erfahrene Referentin, nette Mitfilzerinnen die zu einer homogenen Gruppe verschmolzen waren... der Abschied fiel richtig schwer.

Auf der anderen Seite freue ich mich natürlich all das gelernte jetzt umzusetzen, in meinem Kopf brodelt es, tausend Ideen und ganz neue Möglichkeiten. Aber erst einmal wieder ankommen.... Fortsetzung folgt bestimmt.

Samstag, 3. April 2010

It's A Man's World


Der Titel eines supertollen Songs von James Brown! Das Lied passt sehr gut zu meinen neuen Filzereien: Handytaschen für Männer!
Für die Damenwelt ist es recht einfach schönes und auch originelles zu filzen: Blütentaschen, in den schönsten Farben. Aber für Männer... sehr schwer, besonders wenn es noch originell sein soll!
Das sind jetzt meine beiden Prototypen, in der Farbe variabel: einmal Modell "Teufelskerl", einfarbig schlicht, lediglich zwei angefilzte Hörner.


Und Modell "Torro", inspiriert von Picasso, ein stilisierter Stierkopf mit Nasenring an den Mann auch bei Bedarf den Schlüssel hängen kann.

Und nach den einfarbigen Hörnerfilzereien war mir dann aber auch wieder nach was blumig-buntem zumute! Jetzt wünsch ich euch noch frohe Osterfeiertage!

Dienstag, 16. März 2010

Verzichtfreies Fasten


Nachdem ich letzte Woche von DaWanda die Info bekam das meine handgefilzten Champagnertrüffel im DaWanda-Lovebook 2010 abgebildet sind habe ich mich schon sehr gefreut. Und gestern dann noch eine Überraschung: in der aktuellen Brigitte Young Miss werden meine Trüffelchen unter der Überschrift "verzichtfreies Fasten" vorgestellt. Das spornt an.... zu neuen Filzereien!

Donnerstag, 10. September 2009

Irgendwie....


...kommt es mir vor als wenn ich schon wochenlang, ach, monatelang nur noch Hüte filze! Erst meine HÜTEr für die Kunsttour und jetzt die aktuellen Herbsthüte. Nein, es ist mir nicht leid sie zu machen, im Gegenteil, mit jedem neuen Modell kommen schon wieder die nächsten Ideen und der Spaß, die Freude zu sehen wie aus der Wolle ein Hut entsteht, es fasziniert mich noch immer!


Ein Hut hat immer den selben Zweck: er wärmt, schützt und verschönert den Kopf der Trägerin, kann modisches Beiwerk sein, ein Outfit ergänzen, das Tüpfelchen auf dem "i" sein und im Idealfall ist er das alles zusammen.



Ich mag klare Formen und ausgefallene Strukturen, die Farben sind dabei sekundär, eben abhängig von der aktuellen Mode. Die Bilder zeigen den Hut "Vulkan" mit passendem Nunofilzschal in meiner liebsten Farbkombination: ein kräftiges Rot kombiniert mit Grau.


Aber auch wenn in allen Schaufenstern und Modezeitschriften die aktuelle Herbstmode gezeigt wird... hoffentlich dauert es noch ein Weilchen bis wir die warmen Winterhüte brauchen!

Montag, 2. März 2009

Frauenzeitschriften haben doch recht!



Ich lese selten sogenannte Frauenzeitschriften: erstens habe ich selten Zeit dazu und zweitens ärgere ich mich über die immer wieder gleichen Themen: Frühlingsdiät, Bikinifigur, neueste Mode an Modells die selbst mit einem übergestreiften Kartoffelsack noch toll aussehen würden!


Letzte Woche hatte mein Ältester einen Termin beim Kieferorthopäden, mangels guter Busverbindung muß ich ihn immer fahren. Im Wartezimmer liegen immer tolle Zeitschriften und auch diverse Frauenzeitschriften. Ich nahm mir die neueste Brigitte und blieb irgendwie an einem Artikel über Kreativität hängen: neueste Forschungen haben ergeben das Menschen die sehr nachtaktiv sind meist auch über viel Kreativität verfügen. Der Grund: da für solche Menschen der Tag sehr "knapp" wird müssen sie eben immer improvisieren! Das fördert Kreativität.


Gut, vielleicht bin ich auch deshalb kreativ: Abends lauf ich zur Hochform auf, tagsüber versuche ich Kinder, Haushalt und Beruf so zu organisieren das alles reibungslos läuft.


Auf der Rückfahrt hatte ich dann auch die Idee für die DaWanda-Farbaktion Grün-weiße Märzblüten: ein Schneehase in Form einer Matrioschka, in einem Graskörbchen in das man auch z.B. Ostereier legen kann. Und so sieht der gefilzte Matrioschka-Hasi geöffnet aus:

Sonntag, 28. September 2008

Workshop-Wochenende in Heid





Heid, ein kleines malerisches Fachwerkdörfchen im Kreis Olpe. An diesem Wochenende trafen sich auf Walters Hof Interessierte zu einem kreativen Workshopwochenende. Angeboten wurde Malen, Eselwandern, Brotbacken, Singen und Filzen.



Bei strahlendem Sonnenschein starteten wir am Samstag mit einem gemeinsamen Frühstück und verteilten uns dann anschließend in die einzelnen Workshops. Meine Filzgruppe war in der großen Scheune untergebracht: ein idealer Arbeitsplatz um sich richtig auszubreiten!





Nach dem gemeinsamen Mittagessen konnten die Teilnehmerinnen ihre eigenen Ideen umsetzen, da wir morgens die Grundtechniken des Filzens erarbeitet hatten: es entstanden Handytaschen, Schmuck, Taschen und Dekoobjekte.



Zwischendurch gab es noch köstlichen Apfelkuchen mit Sahne, frisch und noch warm aus dem Backes. Einfach köstlich.....



Um fünf Uhr dann die Präsentation aller Gruppen: immer wieder erstaunlich was man an einem Tag zaubern kann!


Zum Ausklang trafen sich alle im Hof am Lagerfeuer, stärkten sich mit Gegrilltem und dem leckeren Brot aus dem Backes bei Gitarrenmusik, Gesang und netten Gesprächen.


Es stimmte hier einfach alles: die Atmosphäre, die Umgebung, die netten Leute. Es wird auch bestimmt nicht das letzte Worksop-Wochenende in Heid gewesen sein!


An dieser Stelle auch noch einmal ein dickes Dankeschön an die Organisatoren: es hat einfach großen Spaß gemacht ..........