

..und dann war noch das Holzdiorama! Die Arbeit habe ich mir ganz bewußt bis zum Schluss aufgehoben da ich aus Erfahrung weiß das zum Ende hin die Schultern und Arme einfach nichts mehr Filzen wollen und können!
Das Diorama läßt sich nach Jahreszeiten umbauen: es kann von vorne und hinten bestückt werden, der Hintergrund ist auch drehbar, man kann so Tag und Nacht aufbauen. Die Bäume lassen sich nach belieben verändern und feststecken. Bemalt ist das ganze mit Aquarellfarben und mit einer Wachslasur endbehandelt. Auf dem ersten Bild sieht man die gesägten und unbehandelten Platten.




Jetzt heißt es nur noch Werkstatt aufräumen (die Sägespäne sind schon sehr hartnäckig) und dann ....Weihnachtsferien!!!!
Allen wünsche ich schöne Ferien und ein frohes Weihnachtsfest!

Die letzten Hagebutten meiner Wildrosen haben mich einfach wieder dazu verführt Kränze zu binden, auch meine alten Buchsbäume mussten wieder dran glauben! Aber Advent ohne Kränze aus allen möglichen Materialien ist einfach für mich undenkbar! Zusammen mit einigen gefilzten Zutaten werden daraus wunderschöne Dekorationen: 




Auf dem Bild oben sieht man einige meiner herrlichen alten Hutblöcke: ich hatte das Glück das komplette Inventar einer alten Hutmacherin zu erstehen: wunderschöne Lindenholzhutblöcke, übersät von winzigen Einstichlöchern der Stecknadeln die beim fixieren der Hutcreationen entstanden sind. Man sieht ihnen ihr Alter schon an, aber gerade das macht das Ganze ja so interessant! An solchen Hutblöcken zu arbeiten ist gegenüber den modernen kalten Fieberglasformen ein echtes Erlebnis!
Einen Hut kauft man meiner Meinung immer relativ spontan: als erstes muss er gefallen, dann kommt die Passform. Man setzt ihn auf und denkt: der ist es, genau der! Ein Hut ist immer Maßarbeit, denn genau wie jeder Mensch eine andere Schuhgröße hat so haben wir auch alle andere Kopfgrößen und Kopfformen. 






