Donnerstag, 10. September 2009

Irgendwie....


...kommt es mir vor als wenn ich schon wochenlang, ach, monatelang nur noch Hüte filze! Erst meine HÜTEr für die Kunsttour und jetzt die aktuellen Herbsthüte. Nein, es ist mir nicht leid sie zu machen, im Gegenteil, mit jedem neuen Modell kommen schon wieder die nächsten Ideen und der Spaß, die Freude zu sehen wie aus der Wolle ein Hut entsteht, es fasziniert mich noch immer!


Ein Hut hat immer den selben Zweck: er wärmt, schützt und verschönert den Kopf der Trägerin, kann modisches Beiwerk sein, ein Outfit ergänzen, das Tüpfelchen auf dem "i" sein und im Idealfall ist er das alles zusammen.



Ich mag klare Formen und ausgefallene Strukturen, die Farben sind dabei sekundär, eben abhängig von der aktuellen Mode. Die Bilder zeigen den Hut "Vulkan" mit passendem Nunofilzschal in meiner liebsten Farbkombination: ein kräftiges Rot kombiniert mit Grau.


Aber auch wenn in allen Schaufenstern und Modezeitschriften die aktuelle Herbstmode gezeigt wird... hoffentlich dauert es noch ein Weilchen bis wir die warmen Winterhüte brauchen!

Mittwoch, 26. August 2009

Lila, der letzte Versuch!


Den Spruch kenne ich noch von früher! Heute ist die Farbe ein "musthave" im Kleiderschrank. Gut, meine Farbe ist es auch wirklich nicht und bisher habe ich mich auch noch nicht dazu durchringen können.

Aber eine spannend klingende Anfrage hat mich dann doch mehr oder weniger dazu gezwungen lilafarbene Hüte zu filzen: bei einer Modenschau sollen die Models meine Hüte tragen! Und die müßen die Trendfarben aufgreifen, also lila, rot, brombeer, braun und schwarz!

Neben ganz tragbaren, schlichten Modellen darf ich mich auch so richtig austoben: extravagant, ausgefallen und überzogen! Das reizt mich natürlich ganz besonders und welche Filzerin träumt nicht davon eine Modenschau mit Hüten zu befilzen!

Hier die klassischen Hüte, tragbar und zeitlos, bis auf die Farbe:


Die ausgefallenen, etwas ausgeflippten Modelle werde ich euch später lieber an den Köpfen der Models im passenden Outfit zeigen!

Dienstag, 11. August 2009

Die "Heider Kunsttour"


Im malerischen Fachwerkdorf Heid fand am Sonntag die 3. Heider Kunsttour statt. Das schöne Wetter lockte wieder viele Besucher an die durch die Straßen schlenderten und sich die Werke der über 60 Künstler anschauten.

Das Orgateam hatte wieder eine tolle Arbeit geleistet! Alles war so stimmig: Live-Musik, Essen und trinken für jeden Geschmack, Kunst an jeder Ecke.. danke an dieser Stelle an Ilona, Andrea, Anne, Barbara und Monika... es hat ganz großen Spaß gemacht!

In diesem Jahr hatte ich wieder meinen "Stammplatz" belegt: oberhalb des Dorfplatzes eine Wiese mit großen Bäumen an denen ich auch meine Hängeobjekte präsentieren konnte.

Die "Baumpilze" beispielsweise. An meterlangen Schnüren hängen sie in den Bäumen, bewegen sich bei jedem Windhauch hin und her....



Für die 3. Kunsttour hatte ich mich mit dem Thema "Hut" befaßt: keine Hüte im normalen Sinne, es sind die "untragbaren Hüte", hier einige Beispiele:




Der Wildhüter

Die Baumhüter
Der Teichhüter
Der Wiesenhüter
...und jetzt versinkt das kleine Dörfchen Heid wieder in den wohlverdienten Dornröschenschlaf.... bis zur 4. Kunsttour in zwei Jahren...
...und wen es interessiert, in der Feltalong-Galerie habe ich den Wiesenhüter genauer vorgestellt!

Freitag, 26. Juni 2009

Meine kleine Meerjungfrau....



...letztes Jahr für die DaWanda Farbaktion "Der Juli macht blau" entworfen kommt genau ein Jahr später noch einmal ganz groß raus! Das Magazin Port01 bildet in einem Bericht über DaWanda meine Handytasche ab, ist schon ein schönes Gefühl das Täschchen dort abgedruckt zu sehen!


Donnerstag, 25. Juni 2009

Affenliebe


Nur noch eine Woche bis zu den großen Ferien! Tausend Termine, eine Projektwoche in der ersten Ferienwoche vorbereiten sowie die Heider Kunsttour Ende der Ferien und mein Nähzimmer, naja eher Nähzimmerchen, sollte auch vor den Ferien entrümpelt werden: dabei fiel mir dann der kleine Affe in die Hände! Sein Alter schätze ich mal so an die 40 Jahre, mit Knopf im Ohr.

Der kleine Affe gehörte einem meiner drei Brüder. Und wie man sieht hat er den kleinen Affen "zu Tode geliebt"! Die grünen Fäden am Schultergelenk sind die Überbleibsel von vielen hoffnungslosen Rettungsversuchen, der Arm wollte einfach nicht mehr halten. Am Schnäuzchen ist von den vielen Kuscheleinheiten die Holzwollefüllung zu sehen, an den Füßen ist der Filz auch ganz abgewetzt, die Drahteinlage und Holzwolle schauen heraus, ein Auge fehlt ganz.

Den Arm werde ich jetzt wieder richten, der kleine Affe bekommt noch einen schicken Matrosenanzug, eine verwegene Augenklappe und dann bekommt mein Bruder "seinen" Affen zum nächsten Geburtstag noch einmal geschenkt.......ob er ihn wohl wiedererkennt?

Ach, und Florian, falls du das hier lesen solltest und deinen Affen erkennst, vergiß es einfach schnell wieder! Sonst ist es ja keine Überraschung mehr........

Sonntag, 14. Juni 2009

Was ist denn das?

Geplant war eine Fahrradtour durch Wiesen und Wälder zu drei großen uralten Buchen die versteckt in den Sauerländer Wäldern stehen.


Am Ziel angekommen entdeckt meine Tochter nach einem Rundgang um eine der großen Buchen ein Röhrchen:"Was ist denn das?" Natürlich kommt von mir erst mal folgende Antwort (wie wahrscheinlich bei jeder Mutter):"Leg das bitte sofort wieder dahin wo es war!" Und dann haben wir uns dieses Röhrchen erst mal genauer aus der Distanz angeschaut: könnte eine Insektenfalle, eine Regenmesstation oder irgendetwas ähnliches sein!

In dem Röhrchen konnte man jetzt einen eingerollten Zettel sehen, mit Handschrift! Ah, eine Flaschenpost? Auch nicht, es war ein Logbuch für sogenanntes "Geocaching", einer Art Schnitzeljagd mit modernster GPS-Technik! Als Finder hat Lara sich dann erst mal eingetragen und war sofort Feuer und Flamme für dieses Spiel!






Heute Abend werden wir uns genauer über diese Geocaching-Geschichte informieren und wer weiß, vielleicht muß ich ab heute jede Minute meiner Freizeit damit verbringen irgendwelchen versteckten Logbüchern hinterher zu jagen!






Sonntag, 7. Juni 2009

Was für ein Tag....




"He who works with his hands is a laborer. He who works with his hands and his head is a craftsman. He who works with his hands and his head and his heart is an artist."


Dieses Zitat von Franz von Assisi umschreibt treffend unsere Ausstellung "Künstlerseelen in Nostalgie und Rosengarten". Sechs Künstlerinnen die all ihr Herzblut in ihre Arbeiten stecken, jede auf ihrem speziellen Gebiet.

Vorgestern mußten wir den Aufbau leider verschieben: selbst mit Gummistiefeln und Regenjacken war es bei dem Dauerregen unmöglich aufzubauen! Aber alle waren optimistisch, es konnte ja nur besser werden! Und so war es dann auch. Als ich früh am Sonntagmorgen aus dem Fenster schaute blitzte die Sonne sogar zwischen den Wolken hervor. Um acht Uhr haben wir dann begonnen in Annes Garten alles aufzubauen. Jede kleinste Gartenecke war liebevoll dekoriert, die Besucher haben es sichtlich genossen den Garten zu erkunden, zu entdecken.

Das Wetter blieb bis auf einige Regentropfen fast bis zum Ende schön und der Besucherstrom war schier unglaublich! So viele interessierte Menschen, so viele nette Gespräche und neue Kontakte, und die vielen Komplimente für diese Ausstellung! Es war einfach ein Erlebnis.

Bevor ich überhaupt mit meiner Kamera losziehen konnte waren schon die ersten Besucher da! Heute zeige ich nur einige Fotos, werde aber in den nächsten Tagen noch mehr zeigen. Jetzt erst mal im Atelier alles wieder an Ort und Stelle verstauen .......